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Das Geschenk des Kaisers – ein Schwert erregt internationale Aufmerksamkeit
Excalibur, Balmung, Andúril – Die enorme Strahlkraft, die Schwerter sowohl in der Geschichte als auch in der Fiktion auszeichnet, wird nicht zuletzt an ihren klangvollen Namen deutlich. Als tödliche Waffen, ritterliches Symbol und Zeichen für Macht prägten die Klingen weite Abschnitte der Menschheitsgeschichte und fanden entsprechend auch Eingang in die Sammlungen des Badischen Landesmuseums – nicht immer nur aus wissenschaftlichen Gründen, sondern auch weil Teile der Bestände bis in die Zeit der Ritter zurückreichen; genauer gesagt bis in die Zeit des sogenannten letzten Ritters, Kaiser Maximilian I. Eines dieser Schwerter lag zuletzt im besonderen Interesse des Tiroler Archäologen Dr. Florian Messner, der uns und die Klinge in Karlsruhe besuchte.
Dieses Zeichen wurde in der älteren Waffenkunde – und daher auch im Badischen Landesmuseum – mit Hans Sumersperger in Verbindung gebracht. Er ist nachweisbar für die Jahre 1492 bis 1498 in Hall in Tirol; weitere Lebensdaten haben wir nicht von ihm, wie wir auch insgesamt wenig über diesen Meisterschmied wissen. Dabei fertigte er nicht nur herausragende Handwerksarbeiten an, die die Jahrhunderte überdauerten, sondern seine Schwerter finden sich auch in den Waffensammlungen einiger der mächtigsten Personen seiner Zeit – darunter der Herzog von Sachsen, der Großmeister des Sankt Georg-Ordens und Kaiser Maxmilian I., der aufgrund von Turnieren und Abenteuerromanen als der ‚letzte Ritter‘ bekannt geworden ist.
„Ein wahrlich meisterhaftes Schwert, das sich äußerst effektiv führen lässt und zudem gut erhalten ist!“